Pilgerbericht

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Bericht von der Pilgerreise entlang des Fernstraßen-Korridors, die Wolfgang Lückert gemeinsam mit Frank Schütz im Oktober 2009 unternommen hat:

 

Am Sonntag in der Frühe ging es in Buschhütten los. Wir waren kurz nach 9 Uhr am Baum (der westlichsten Widerstandseiche, bei deren Pflanzung auch Bärbel Höhn dabei war).

Langsam schlenderten wir zum Parkplatz zurück. Das war mir etwas zu langsam und dann gaben wir Gas. Der eigentliche Start war um 9.30 Uhr. Mittags trafen wir uns auf dem Parkplatz am Giller, wo Luise uns mit Kaffee und Brötchen bewirtete (noch mal herzlichen Dank an das Betreuerteam,das sich wirklich Sorgen um uns gemacht hatte, da wir schon immer vor ihnen an den verabredeten Punkten angekommen waren. Hier zeigte sich der Vorteil von Handys).

Wir waren so schnell, dass wir schon um 16.10 Uhr in Stünzel ankamen , wo wir begeistert empfangen wurden und wir genau so begeistert waren, dass so viele Leute da waren – trotz des unfreundlichen Wetters.

In dieser Nacht schliefen wir in Dotzlar.


Am nächsten Morgen ging es um 9 .00 Uhr in Stünzel bei stürmischstem Wetter los . Mein Hut war mir drei Mal fortgeflogen. Wilfried und Aliena begleiteten uns auf einer der landschaftlich schönsten Strecken, auf der ich auch gerne mal mit einem Fernsehteam gehen würde. Hier könnte man wirklich eindrucksvoll zeigen, welche Potenziale und Ressourcen für immer zerstört würden und die man z.B. touristisch mit hohem wirtschaftlichem Nutzen vermarkten könnte. Hier sollten wir auch mal eine Netzwerkbegehung machen, es geht nur bergab und ist wirklich von jedermann zu bewältigen!

Mittags kamen wir in Elsoff an, wo wir sahen dass die Eiche kräftig im Wind schwankte (mittlerweile habe ich sie mit Pflöcken und Bändern fixiert, jetzt müsste sie anwachsen). Wir sind noch bis Battenberg gelaufen und hatten sogar noch Zeit, in der Eisdiele einzukehren, um gegen 17.00 Uhr am Baum zu sein. Leider war keiner da und wir setzten uns auf die Bank, die neben der Eiche steht . Es war sehr zugig und ein paar Leute die vorbei kamen haben gewiss gedacht: „Was sind das für Spinner?“

Wir schliefen bei Frank . Seine Töchter machten sich Sorgen, dass so ein alter Mann( ich werde bald 61) auf einer Luftmatratze schlafen könne. Ich muss sagen, ich habe sehr gut geschlafen. Um 9.00Uhr ging es weiter, Horst und Lothar begleiteten uns . An der Eder sahen wir wunderschöne Felsklippen, herrliche Nistplätze für den Uhu! Und Magerrasenflächen mit Wacholder, die noch nicht unter Schutz stehen. Um 16.30 Uhr kamen wir in Bockendorf an. Später war hier richtig was los, nachdem die Eiche gepflanzt war .Die Bauersleute Hecker hatten sich richtig Mühe gemacht, auch die Presse war super. Leider mussten wir früh zurück, da es bitterkalt wurde.

Die letzte Etappe ging bis Wiera, Anke und Horst begleiteten uns . In Wiera wollte Anne auf uns warten. Wir waren wieder etwas zu früh.

In ihrem Auto war es gewiss mollig warm, die Sonne schien so schön drauf und als wir ankamen lag sie da und schlief fest.

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Elke und Robin haben uns in Wiera abgeholt.


Die gesamte Pilgerreise war eine tolle Sache. Man könnte eine durchgehende Wanderstrecke entlang des nie kommenden Korridors anlegen, sie könnte höchstes Niveau haben und dem Rothaarsteig echte Konkurrenz machen, so schön ist es hier!

Euer Wolfgang Lückert

 

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Samstag, den 31. Oktober 2009 um 09:25 Uhr

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