Dilldappen Comic
Der weit über unsere Region hinaus bekannte Autor und Cartoonist Matthias Kringe hat wieder einen brandaktuellen Dilldappen-Kalender herausgebracht. Daraus möchten wir Ihnen das Blatt "Nebenwirkungen" vorstellen, das das Thema FELS/ Fernstraße mal aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet... Viel Spaß beim Lesen!
Den Kalender und weitere Infos über Dilldappen und Ihren Erschaffer finden Sie unter
http://www.matthias-kringe.com/41267.html

Sichere Erkenntnisse über beständige Populationen von Dilldappen gibt es
nur im Littfelder Grubengelände, zwischen Herzhausen und Unglinghausen
sowie bei Irmgarteichen. Alle anderen Sichtungen sind Berichte
irgendwelcher Wichtigtuer, bzw. Verwechslungen mit auf der Durchreise
befindlichen Wolberdinger. Seriöse Forschungen gehen davon aus, dass alle
Siegerländer Dilldappen ursprünglich aus dem Gebiet um die Littfelder
Gruben stammen. Unabdingbar für Dilldappen als Lebensraum ist der
Siegerländer Hauberg, als Nahrungsgrundlage dient die Siegerländer Duffel
und als weitere lebenswichtige Bedingung an das Ökosystem: Mindestens
durch 200m Berg gefiltertes Grubenwasser. Als in den 30er Jahren des
vorigen Jahrhunderts die Kunde vom Autobahnbau durch eben dieses Gebiet
bekannt wurde, machte sich ein Teil der Dilldappen auf den Weg neue
Welten zu erkunden. Während Sie oftmals Hauberg und Duffel vorfanden,
konnte selbst Felsquellwasser nicht überzeugen, so dass die Dilldappen bis
nach Herzhausen weiterzogen. Nur das Quellgebiet der Sonneborn entsprach
ansatzweise den hohen Ansprüchen dieser so seltenen Art. Energisch
widersprechen muss man dem Eindruck, dass das Vorhandensein nahe gelegener
Müllkippen, wie in Littfeld und Herzhausen, Bedingung für
Dilldappenpopulationen sind. Selbst nach Schließung der Littfelder Kippe
vor mehr als 30 Jahren haben die Sichtungen von Dilldappen keineswegs
abgenommen. Als nun im Jahre 1982 erstmals die Planungen der Fels bekannt
wurden, war Schluss mit über 50 Jahren Glückseligkeit rund um die
Unglinghäuser und Herzhäuser Höhen. Allerdings zogen nur ein verschwindend
geringer Anteil Dilldappen weiter nach Irmgarteichen. Die Mehrheit blieb.
Sie leisten Widerstand!
nur im Littfelder Grubengelände, zwischen Herzhausen und Unglinghausen
sowie bei Irmgarteichen. Alle anderen Sichtungen sind Berichte
irgendwelcher Wichtigtuer, bzw. Verwechslungen mit auf der Durchreise
befindlichen Wolberdinger. Seriöse Forschungen gehen davon aus, dass alle
Siegerländer Dilldappen ursprünglich aus dem Gebiet um die Littfelder
Gruben stammen. Unabdingbar für Dilldappen als Lebensraum ist der
Siegerländer Hauberg, als Nahrungsgrundlage dient die Siegerländer Duffel
und als weitere lebenswichtige Bedingung an das Ökosystem: Mindestens
durch 200m Berg gefiltertes Grubenwasser. Als in den 30er Jahren des
vorigen Jahrhunderts die Kunde vom Autobahnbau durch eben dieses Gebiet
bekannt wurde, machte sich ein Teil der Dilldappen auf den Weg neue
Welten zu erkunden. Während Sie oftmals Hauberg und Duffel vorfanden,
konnte selbst Felsquellwasser nicht überzeugen, so dass die Dilldappen bis
nach Herzhausen weiterzogen. Nur das Quellgebiet der Sonneborn entsprach
ansatzweise den hohen Ansprüchen dieser so seltenen Art. Energisch
widersprechen muss man dem Eindruck, dass das Vorhandensein nahe gelegener
Müllkippen, wie in Littfeld und Herzhausen, Bedingung für
Dilldappenpopulationen sind. Selbst nach Schließung der Littfelder Kippe
vor mehr als 30 Jahren haben die Sichtungen von Dilldappen keineswegs
abgenommen. Als nun im Jahre 1982 erstmals die Planungen der Fels bekannt
wurden, war Schluss mit über 50 Jahren Glückseligkeit rund um die
Unglinghäuser und Herzhäuser Höhen. Allerdings zogen nur ein verschwindend
geringer Anteil Dilldappen weiter nach Irmgarteichen. Die Mehrheit blieb.
Sie leisten Widerstand!
Michael Poser
Dienstag, den 27. Oktober 2009 um 17:40 Uhr





Dilldappen Comic

